Was sind meine Hauptwerkzeuge als Wissenschaftler? Als Dokotorand hätte ich geantwortet, ein Blatt Papier und ein Bleistift; später als junger Wissenschaftler, ein Computer, Bücher und Zeitschriften; heute: ein Web-Browser und Google.
Google ist für uns schon so präsent, dass wir nicht wahrnehmen, wie sich die Suchmaschine im Lauf der Zeit verändert. Von dieser Veränderung kann man wenig sehen, es geht ja um technologische Verbesserungen, und die Einstiegseite von Google bleibt ja immer gleich…
Stimmt denn die letzte Behauptung? Nur bedingt, wie ein Film auf YouTube deutlich macht:
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[...] Hauptwerkzeuge als Wissenschaftler… Die Hauptwerkzeuge als Wissenschaftler sind hiernach also ein Webbrowser und Google™. Wenn schon die Menschheit verblödet, wenigstens wird das [...]
Lieber Leser, wenn für einige meine Bahaputung nicht verständlich genug war, hier eine Präzisierung: heutzutage kann man als Wissenschaftler alle Quellen, die man benötigt, dank Web und Suchmaschinen sekundenschnell finden.
Dies stellt eine Revolution von gewaltigen Konsequenzen für die Wissenschaft dar.
Wer vor der Google-Era in stundenlange, manchmal sogar wochenlange Arbeit wissenschaftlichen Quellen aufgespürrt, aus verschiedenen Bibliotheken gesammelt, in seiner Tasche getragen, in der Ubahn verloren, usw. hat, weiss, das Browser und Google in der Tat die Arbeit eines Wissenschaftlers gewaltig verändert haben.
Man kann unterwegs irgandwo auf der Erde den Hinweis eines Kollegen über eine Quelle erhalten, die Quelle herunterladen und lesen. Und man brauch kaum noch eine Quellenliste sauber zu verfassen, oder Kopien der Quellen bei sich zu haben: ein paar Stichworte zum gesuchten Quelle reichen aus, um sie jederzeit wieder zu finden.
Oft genug erhält man bei einer erneuten Suche einige weitere neuere Quellen oder eine neue Fassung der Quellen, die man schon kennt.
Das Web hat Tim Berners-Lee urspünglich für Wissenschaftler konzipiert. Seine Vision hat sich verwirklicht – und die tägliche Arbeit in der Wissenschaft revolutioniert.
FB
Hallo. Obiges war ein Trackback eines nächtlichen, dadaistisch angehauchten, nicht zu ernst zu nehmenden Blogeintrages (ich dachte das wäre offensichtlich). Das Web ist gut, denn es hat zum Beispiel erst Techniken wie Trackbacks ermöglicht. Zumindest Google als Suchmaschine ist ebenfalls gut – als Konzern bin ich da gespaltener Meinung.
Dennoch ist die Idee, dass alle Internet-KI’s sich vernetzen und die Weltherrschaft an sich reißen, indem sie zum Beispiel Raketenwissenschaftlern falsche Informationen liefern, doch mal interessant – ich habe schon abstruseres gehört. Wäre vor Allem mal was Anderes, als das übliche “eine Roboterarmee versklavt uns”.