Lehr- und Forschungseinheit für Programmier- und Modellierungssprachen, Institut für Informatik
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Datenanalyse für die Kunstgeschichte (Studienarbeit oder Werkvertrag)

27.08.2014

Die Spieler des Online-Spiels ARTigo versehen beim Spielen kunsthistorische Bilder mit "Tags" (d.h. Schlagworten). Die Tags werden algorithmisch ausgewertet, um eine semantische Suchmaschine über Kunstwerke aufzubauen. Mit Hilfe dieser Suchmaschine können Kunstwissenschaftler später nach Bildern recherchieren.

Im Rahmen der angebotenen Studienarbeit soll die algorithmische Analyse der Tags unter Verwendung neuerer Methoden der textuellen Datenanalyse mit dem Ziel ausgebaut werden, einen Beitrag zu einer Art "Computational Art History" zu liefern.

Die Arbeit soll aus den folgenden drei Schritten bestehen:

Statistische und sonstige Analyse der ARTigo-Tags (etwa mit Matrix-Algorithmen) zur Erstellung eines leicht verständlichen Überblicks über den Tag-Bestand – voraussichtliche Dauer: 3 Wochen
Auswahl (in Zusammenarbeit mit den betreuenden Informatikern und Kunsthistorikern) von Fragestellungen, die durch Datenanalyse untersucht werden sollten – voraussichtliche Dauer: 1 Woche.
Mögliche Fragestellungen sind unter anderem:
Prominente Merkmale von Tags der Kunstwerke in Abhängigkeit von der Erstellungszeit der Kunstwerke
Prominente Kunstwerke für geläufige Tags (wie Farben, Formen und thematische Merkmale) in Abhängigkeit von der Erstellungszeit der Kunstwerken
Datenanalyse zur Untersuchung der ausgewählten Fragestellungen – mögliche Dauer: 2 Monate

Die Untersuchung kann sowohl im Rahmen eines Werkvertrags wie auch von einer Studienarbeit durchgeführt werden. Eine thematische Ausweitung der Untersuchung würde

eine Kombination Werkvertrag und Studienarbeit ermöglichen, wenn beide Arbeitsformen nicht gleichzeitig stattfinden und ihre Arbeitsinhalte klar voneinander getrennt sind
eine Zusammenarbeit von bis zu drei Studierenden ermöglichen.

Voraussetzungen:

Interesse sowohl für Datenanalyse als auch für Kunst
Programmierkenntnisse und -bereitschaft

Kontaktperson: Prof. François Bry